ab 2.595,00 €

Israel-15 Tage intensiv: unsere umfangreichste Studienreise

ausführlichste Israel Studienreise mit Termine bis März 2013

Kultur - Natur - Geschichte intensiv auf der ausführlichesten Studienreise 12/13

- das lebensfrohe Tel Aviv   - die antike Stadt Cesarea   -die Hafenmetropole Haifa  -die Stadt der Kreuzritter Akko   -den See Genezareth    -den Golan   - Jordanquellen,   -das Tote Meer,   Rote Meer,   -den Negev & Jerusalem.

 
 
 

1. Tag: Flug nach Israel

Tel Aviv


Vormittags Linienflug über Frankfurt, München nach Tel Aviv mit Ankunft am Nachmittag und Transfer zu Ihrem am Stadtstrand von Tel Aviv gelegenen Hotel. Am Abend lernen Sie dort Ihren Studiosus-Reiseleiter und die Gruppe kennen. Nach dem Abendessen können Sie an der Strandpromenade schon mal die temperamentvolle Atmosphäre von Tel Aviv schnuppern. Wenn der Schabbat endet, gehen die Tel Aviver ihrer Lieblingsbeschäftigung nach: feiern.

2. Tag: Shalom Israel

Junge Juden - alte Römer


Tel Aviv - das moderne Israel: junge Leute, Hightech, Bauhausviertel (UNESCO-Kulturerbe), Wolkenkratzer. Fast wie in New York! Im Kontrast dazu: die arabische Altstadt von Jaffa. Kurzer Stopp am Denkmal auf dem Rabin-Platz, bevor es ins Diaspora-Museum geht. Better Place nennt sich die Hightechfirma, die aus Israel mit der flächendeckenden Einführung von Elektroautos einen besseren Ort machen möchte. Hier werden nicht nur Ihre Fragen beantwortet - Lust auf eine Probefahrt? Führerschein nicht vergessen! In Caesarea folgt eine Zeitreise durch 2000 Jahre – zu Fuß und per Multimediashow geht es durch die Reste der einstigen Hafenmetropole und die Ausgrabungen des Herodespalastes. Zwischen Mittelmeer und Karmelgebirge fahren wir nach Haifa. 100 km. Zwei Übernachtungen.

3. Tag: Auf Spurensuche in Israel

Haifa - Megiddo


Von den Persischen Gärten des Bahai-Schreins, des Wahrzeichens Haifas (UNESCO-Kulturerbe), haben wir den besten Blick aufs deutsche Viertel. Dann wird’s biblisch: Auf dem Ausgrabungshügel von Megiddo (UNESCO-Kulturerbe) gehen wir auf Spurensuche in der Handelsstadt König Salomons. In Zippori erwartet uns römische Mosaikkunst: die „Mona Lisa von Galiläa“. 110 km.

4. Tag: Galiläas Berge

Akko, Safed und Galiläas Berge


Akko hat ein arabisches Herz. Jahrhundertelang kämpften Christen und Muslime um den Kreuzfahrerhafen (UNESCO-Kulturerbe). Ihr Reiseleiter zeigt Ihnen die Welt der Basare, Moscheen, Kerker, Rittersäle und Karawansereien. In Safed, hoch oben in den Bergen Galiläas, leben Kabbalisten, jüdische Mystiker, Tür an Tür mit jungen Künstlern. Madonna war auch schon hier. Wir sehen Synagogen und Galerien. Tausend Höhenmeter tiefer liegt der See Genezareth: Panoramablick vom Berg der Seligpreisungen. 110 km. Drei Übernachtungen in einem Kibbuzhotel am See Genezareth.

5. Tag: See Genezareth

Auf den Spuren der Bibel


Petrus, Johannes, Matthäus: Wo fand Jesus seine ersten Jünger? Im Fischerort Kapernaum am See Genezareth. In der Synagoge folgen wir seinen Spuren. Das byzantinische Mosaik in der modernen Benediktinerkirche in Tabgha erinnert an die Speisung der Fünftausend. Hungrig? Ihr Reiseleiter verrät Ihnen, wo es den besten Petersfisch gibt. Anschließend entspannen Sie bei einer Bootsfahrt über den See. 40 km. Nachmittags machen Sie das Programm - nutzen Sie die Zeit für ein Bad im See.

6. Tag: Banias - Katzrin

Jordanquellen und Golanhöhen


Ein Ausflug in den Norden: Umgeben von Grün, wandern wir vom Banias-Wasserfall zur Jordanquelle (1 Std., leicht, ↑ 50 m ↓ 30 m). Dann geht es hinauf auf die Golanhöhen, 1967 und 1973 heftig umkämpft zwischen Syrern und Israelis. Und wie lebt es sich hier heute? In einem jüdischen Kibbuz nahe der syrischen Grenze erfahren wir von einem Bewohner aus erster Hand alles über die aktuelle Siedlungspolitik – und über das Leben im Kibbuz. 170 km.

7. Tag: Beth Shean - Qumran - Totes Meer

Jordantal und Totes Meer


Die Römerstadt Bet Schean ist mit Badeanlagen, Tempeln und Theatern eine der wichtigsten archäologischen Stätten Israels. Nach der Besichtigung durchqueren wir die Westbank. Einer der Streitpunkte in dem von Israelis und Palästinensern umkämpften Gebiet ist die Wasserverteilung. Wir erreichen das Tote Meer, den tiefsten Punkt der Erde. Wer waren die frommen Männer, die vor 2000 Jahren die berühmten Schriftrollen verfassten? Die Antwort finden wir in Qumran. Am Nachmittag erwartet uns ein komfortables Hotel am Toten Meer mit Wellness pur. 200 km. Thermalbäder, Massagen und nicht zu vergessen: ein Bad im Meer mit sattem Salzgehalt. Legen Sie sich entspannt aufs Wasser und lassen Sie sich treiben.

8. Tag: Vom Toten Meer zum Roten Meer

Massada - Eilat


Mit der Seilbahn geht es hoch hinauf nach Massada (UNESCO-Kulturerbe). Die berühmte Palastfestung von Herodes bot schon vor 2000 Jahren Fünfsternekomfort. Fragen Sie Ihren Reiseleiter, warum Massada zum Mythos des jungen Staates Israel wurde. Dann wird’s staubig: Durch das Wadi Arava fahren wir nach Süden in die Negevwüste zum Naturpark von Timna. Im Badeort Elat waschen wir den Staub der Wüste im Roten Meer ab. 220 km. Zwei Übernachtungen in einem Badehotel in Elat.

9. Tag: Eilat

Am Roten Meer


Ein Tag für Sie! Ist Ihnen heute Vormittag nach Ausschlafen oder Joggen? Hotelpool oder Strand? Unser Ausflug in die Wüste am Vormittag ist ein Angebot an Sportler und Naturfreunde. Wir wandern (2 Std., mittel bis anspruchsvoll, ↑ 100 m ↓ 100 m) durch den Red Canyon mit seinen faszinierenden Felsformationen. Wer die Nacht zum Tag machen möchte, ist in Elat genau richtig! Strandbars, Diskotheken, Fischrestaurants: Auf der Strandpromenade ist immer was los.

10. Tag: Mizpe Ramon

Durch die Wüste Negev


Vom Roten Meer geht es heute ins Herz der Negevwüste. Geologische Geheimnisse erfahren wir von unserem Reiseleiter in Mizpe Ramon. Und in der Nabatäerstadt Avdat erschnuppern wir die Geschichte des alten Arabien: Denn auf der Weihrauchstraße wurde einst mit Gewürzen und Duftharzen gehandelt. 200 km.

11. Tag: Himmelwärts nach Jerusalem

Ein Avdat - Jerusalem


Wir spazieren durch den Canyon von En Avdat, eine grüne Oase inmitten der Wüste. Über Beer Scheba geht es ins Hügelland von Judäa. Hier betreibt Gadi Sternbach sein „Boutique-Weingut“. Bei einer Weinprobe und einem hausgemachten Mittagessen erfahren Sie im Gespräch mit dem Chef alles über seine besten Weine. Dann endlich: die ewige Stadt Jerusalem! Am Spätnachmittag empfängt uns der deutsche Pfarrer der Himmelfahrtskirche auf dem Ölberg. Er weiß viel über die Konflikte seiner jüdischen und muslimischen Nachbarn zu erzählen. 200 km. Vier Übernachtungen in Jerusalem.

12. Tag: Jerusalem Altstadt

Christentum in Jerusalem


Am Ölberg genießen wir im besten Fotolicht den schönsten Blick auf die goldenen und silbernen Kuppeln der Altstadt. Auf den Spuren Jesu geht es vorbei am jüdischen Friedhof zu Fuß zum Garten Gethsemane und ins Kidron-Tal. Durch das Löwentor betreten wir die Altstadt. Für viele wird ein Traum wahr: einmal wie die christlichen Pilger über die Via Dolorosa zur Grabeskirche ziehen. Ein bewegender Moment! Wir bummeln durch das wieder errichtete jüdische Viertel zum Zionsberg und zur Dormitionskirche.

13. Tag: Jerusalem Altstadt

Judentum und Islam


Aus dem Fernsehen kennt sie jeder: die Klagemauer, heiligster Ort des Judentums; mit etwas Glück erleben wir die Bar-Mizwa-Feier der jungen Juden. Nur wenige Schritte daneben beten die Moslems auf dem Tempelberg in der Al-Aksa-Moschee und dem Felsendom (beides nur Außenbesichtigung). Nutzen Sie die freien Stunden für einen Spaziergang auf der Stadtmauer oder besuchen Sie die deutsche Mittagsandacht in der lutherischen Erlöserkirche. Am Nachmittag wechseln wir die Perspektive: Mit dem Bus geht es ins palästinensische Autonomiegebiet nach Bethlehem. Die 8 m hohe Betonmauer, die Israelis und Palästinenser trennt, ist ein Mahnmal für die Hilflosigkeit der Politik. Beim Besuch der deutschen Schule „Talita Kumi“ erfahren wir im Gespräch mit Betroffenen, wie sich der Konflikt von der anderen Seite der Mauer aus anfühlt. Zum Abschluss darf ein Besuch in der Geburtskirche nicht fehlen. 30 km.

14. Tag: Yad Vashem - Jerusalem Neustadt - Bethlehem

Neustadt und Bethlehem


Wir besuchen Yad Vaschem, die Gedenkstätte des Holocausts. Danach erwartet uns das Israel-Museum mit den Bibelhandschriften aus Qumran und dem Modell Jerusalems aus der Zeit des Herodes. Eindrucksvoll sind die neu renovierten Abteilungen des Hauptmuseums, gemeinsam besichtigen wir die Abteilung Judaika. Ein Tipp für den freien Nachmittag: Bummeln Sie durch Mea Schearim, das Viertel der ultraorthodoxen Juden, und erleben Sie die Vorbereitungen auf den Schabbat! Wer mag, kann nach Sonnenuntergang am Schabbatgebet in der Hauptsynagoge teilnehmen - Gäste sind willkommen.

15. Tag: Auf Wiedersehen Israel

Rückflug


Vormittags Zeit zur freien Verfügung in Jerusalem und mittags Transfer zum Flughafen von Tel Aviv. 60 km. Nachmittags Rückflug nach Frankfurt, München. Ankunft am Abend und Anschluss zu den anderen Städten.

Leistungen inklusive:

 Linienflug mit Lufthansa von Frankfurt oder München nach Tel Aviv und zurück
 
Flughafen-/Sicherheitsgebühren
 
Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemen Reisebussen (Klimaanlage)
 
14 Übernachtungen, Hotels mit Klimaanlage und Swimmingpool (außer Jerusalem)
 
Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
 
Halbpension (Abendessen, Frühstück)
 
Speziell qualifizierte Reiseleiter
 
Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland
 
Eine Weinprobe
 
Bootsfahrt auf dem See Genezareth
 
Seilbahnfahrt nach Massada
 
Eintrittsgelder
 
Trinkgelder im Hotel
 
Rücktritts-/Reiseabbruchversicherung
 
Infopaket und Reiseliteratur 
  
 
Nicht inklusive:
 Mittagessen und Getränke
 sonstige Trinkgelder
 persönliche Ausgaben

Mindestteilnehmer: 12 Personen

Der Reisepreis beruht auf dem Veranstaltertarif der jeweiligen Fluggesellschaft, Platzangebot begrenzt. Je nach Auslastung der Flugtage kann ein Zuschlag für eine andere Buchungsklasse anfallen. Kerosinpreisänderungen vorbehalten(Stand 02/12).

Hinweis: Programm-/Unterkunftsänderungen vorbehalten.
Falls die Sicherheitslage in den Palästinensischen Autonomgebieten es nicht zulässt entfällt der Punkt Bethlehem.
 
Das sollten Sie wissen …
Deutsche Staatsangehörige, die vor dem 01.01.1928 geboren sind, müssen bei der Einreise nach Israel ein Visum bei den konsularischen Behörden des Staates Israel einholen. Für die Einholung eines Visums ist der Reisende selbst verantwortlich.  Reisende anderer Nationalitäten sind für ihre jeweiligen Einreisebestimmungen selbst verantwortlich. Die Kosten sind nicht im Reisepreis enthalten. 
Veranstalter: Studiosus. Es gelten die AGB´s des Veranstalters
Saisonzeitraum Abreisetage Bemerkung
28.04. bis 12.05.12 Sa ab 2.795,00,- €
05.05. bis 19.05.12 Sa ab 2.595,00,- €
12.05. bis 26.05.12 Sa ab 2.595,00,- €
26.05. bis 09.06.12 Sa ab 2.595,00,- €
02.06. bis 16.06.12 Sa ab 2.595,00,- €
06.10. bis 20.10.12 Sa ab 2.795,00,- €
11.10. bis 25.10.12 Do ab 2.665,00,- €
13.10. bis 27.10.12 Sa ab 2.665,00,- €
20.10. bis 03.11.12 Sa ab 2.665,00,- €
27.10. bis 10.11.12 Sa ab 2.665,00,- €
03.11. bis 17.11.12 Sa ab 2.595,00,- €
10.11. bis 24.11.12 Sa ab 2.595,00,- €
22.12. bis 05.01.13 Sa ab 2.595,00,- €
02.03. bis 16.03.13 Sa ab 2.595,00,- €
09.03. bis 23.03.13 Sa ab 2.595,00,- €
16.03. bis 30.03.13 Sa ab 2.795,00,- €

Israel Allgemein

Stand: Februar 2012
 
Ländername: Staat Israel (Medinat Yisra’el)

Klima: Drei Klimazonen: Küstenebene: feuchtheiße Sommer, milde und regenreiche Winter (z.B. Tel Aviv)
Bergland: warme und trockene Sommer, kalte Winter (z.B. Jerusalem) Wüste: heiße und trockene Sommer, milde Winter (z.B. Negev)

Lage: Zwischen 34° und 29° nördlicher Breite und 34° und 36° östlicher Länge

Landesfläche: 20.766 qkm (in den Waffenstillstandslinien von 1949 - "Grüne Linie")

Hauptstadt (international nicht anerkannt): Jerusalem (Yeruschalayim), 2008: 732.100 Einwohner im Bezirk Jerusalem (zu dem Israel auch das im Juni 1967 eroberte, erheblich in die Westbank hinein ausgeweitete und mit Gesetz vom 30. Juli 1980 annektierte Ostjerusalem zählt (international nicht anerkannt))

Bevölkerung: 2007: 7,2 Millionen (einschließl. Golan und Ostjerusalem)

Landessprachen: Hebräisch (Iwrith), Arabisch; Handelssprache: Englisch

Religionen/Kirchen: Dezember 2007: 76% Juden, 20% Muslime, 2,1% Christen, 1,9% andere

Nationalfeiertag: jährlich wechselnd, weil der Unabhängigkeitstag nach jüdischem Kalender gefeiert wird

Unabhängigkeit: 14.05.1948 (Proklamation des Staates Israel)

Regierungsform: Parlamentarische Demokratie; keine schriftliche Verfassung, aber einzelne Grundgesetze; Parlament (Knesset) mit 120 Mitgliedern, Wahl alle 4 Jahre

Staatsoberhaupt: Staatspräsident Schimon Peres; seit 15.07.2007; Wahl des Staatspräsidenten alle 7 Jahre durch das Parlament

Regierungschef: Premierminister Benjamin Netanyahu (Likud)

Außenminister: Avigdor Lieberman (Israel Beitenu)

Parlamentspräsident: (hebräisch = Knessetvorsitzender) Reuven Rivlin (Likud)

Die israelische Währung

Die Währung des Staates Israel ist der Neue Israelische Schekel (NIS) oder kurz: Schekel (pl.: Schkalim in Hebräisch oder Schekel in Deutsch). Ein Schekel enthält 100 Agorot (sing.: Agora). Banknoten tragen die Nennwerte von NIS 20, 50, 100 und 200; Münzen die Werte von NIS 10, NIS 5, NIS 1 sowie 50, 10 und 5 Agorot.

 

Geldumtausch

Für die Einfuhr von Bargeld, Reiseschecks, Kreditkarten oder Wertpapiere des Staates Israel gibt es keine Beschränkungen. Alle ausländischen Währungen können am Flughafen, in den Banken, in den Postämtern, in den meisten Hotels oder auch in amtlich zugelassenen Agenturen in den großen Städten umgetauscht werden. Zum Umtausch von Reiseschecks benötigen Sie Ihren Reisepass. Die Umtauschraten variieren je nach Umtauschplatz, die Banken erheben eine Kommission. In einigen Orten, wie etwa in der Jerusalemer Altstadt, kann man auch mit US$ Banknoten bezahlen. Aktuelle Umtauschraten können Sie unter der Webseite www.bankisrael.gov.il erfahren.

 

Bargeldabhebung

Mit einer internationalen Kreditkarte können sowohl Schekel als auch ausländische Währungen von fast jedem Geldautomaten abgehoben werden, vorausgesetzt, der Automat akzeptiert die jeweilige Kreditkarte.

 

Banken

Viele Banken haben sowohl in den großen als auch in den kleinen Städten und Gemeinden Zweigstellen. Die meisten haben von Sonntag bis Donnerstag von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr, und am Sonntag, Dienstag und Donnerstag von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. An Freitagen und Vorabenden von jüdischen Feiertagen sind die Banken von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet. Alle Banken haben am Sabbat geschlossen. In den meisten großen Hotels stehen ebenfalls Banken zur Verfügung, die in der Regel bequemere Öffnungszeiten haben.

 

Einkäufe und Bezahlungen

Sämtliche Waren und Dienstleistungen können in den folgenden Währungen bezahlt werden: Euro, Australische Dollar, US-Dollar, Hongkong-Dollar, Neuseeländische Dollar, Singapur Dollar, Kanadische Dollar, Japanische Yen, Dänische, Norwegische und Schwedische Kronen, Englische Pfund, Schweizer Franken, Südafrikanische Rand. Allerdings sind weder die Geschäftsinhaber noch Dienstleistende verpflichtet, ausländische Währungen zu akzeptieren und dürfen auch Schekel als Wechselgeld zurückgeben, auch wenn die Bezahlung mit einer ausländischen Währung beglichen wurde.

 

Mit ausländischer Währung zahlende Touristen sind in manchen Fällen von der Zahlung der Umsatzsteuer ausgenommen. Zusätzlich dazu gibt es zahlreiche Läden, die vom Ministerium für Tourismus amtlich legitimiert sind, die Umsatzsteuer zurückzuerstatten. Die Händler informieren ihre ausländischen Kunden über diese Tatsache und geben ihnen eine Rechnung, die bei der Ausreise aus Israel zusammen mit den in eine versiegelte Tasche verpackten erworbenen Artikeln vorgelegt werden muss. Die Umsatzsteuer wird abzüglich einer Kommission unverzüglich zurückerstattet. Personen, die Israel in Haifa, Aschdod oder Eilat verlassen, wird die Umsatzsteuer an die auf der Rechnung stehenden Auslandsadresse geschickt. Sollte die Kaufsumme US$ 1000 übersteigen, wird die Umsatzsteuer erst nach Prüfung der Rechnung durch die Steuerbehörde zurückerstattet.

Die Umsatzsteuer wird bei einem Mindestkauf von US$ 100 zurückerstattet. In Eilat wird keine Umsatzsteuer erhoben, so dass hier für eine Summe von mindestens US$ 200, inkl. Umsatzsteuer, eingekauft werden muss, um die Umsatzsteuer zurück erstattet zu bekommen. Der Verkauf von Juwelen, deren Wert US$ 200 einschließlich Umsatzsteuer übersteigt, ist nicht von der Umsatzsteuer befreit.

 

Israelische Restaurants, Läden, Hotels, Museen etc. akzeptieren sämtliche führenden Kreditkarten: American Express, Diners, Visa, Mastercard/Access/Eurocard.

 

 


Trinkgelder und Preisverhandlungen

In Israel werden vor allem in Restaurants Trinkgelder gegeben. In der Regel ist die Bedienung nicht in der Rechnung inbegriffen, so das  ein Trinkgeld von mindestens 12% zur Endsumme aufgerechnet werden sollte. Im Hotel erhalten Hotelpagen, Kellner und anderen Dienstleistende ein Trinkgeld. Taxifahrer hingegen erhalten kein Trinkgeld.

 

Sie können in Israel bisweilen auch verhandeln, aber nicht überall. Auf den Freiluftmärkten gehört das Feilschen natürlich mit zum Spaß, so dass Sie hier nicht zu zögern brauchen. Ladeninhaber sind gesetzlich verpflichtet, die Preise der Waren auszuschildern und sind daher auch nicht bereit zu verhandeln. Dasselbe gilt für Restaurants und öffentliche Verkehrsmittel. Um unnötigen Missverständnissen vorzubeugen, sollten Sie auch Taxifahrer bitten, das Taxameter anzustellen.

 
Parlament: Sitzverteilung in der Knesset, nach den Wahlen vom 10. Februar 2009: 
Kadima: 28 Sitze
Likud: 27 Sitze
Israel Beitenu (=Israel, unser Zuhause): 15 Sitze
Avoda (=Arbeitspartei): 13 Sitze
Shas: 11 Sitze
Jahadut Hatora: 5 Sitze
Ichud Le’umi (=Nationale Union): 4 Sitze
Habait Hajehud (=Jüdisches Heim): 3 Sitze
Hadasch/UAL (=Vereinigte Arabische Liste)/Balad: 11 Sitze
Hatnuah Hachadasha, Meretz (=Neue Bewegung, Meretz): 3 Sitze
Wahlbeteiligung: 65,2 Prozent

Gewerkschaften: Zwischen dem DGB und dem israelischen Gewerkschaftsbund Histadrut (knapp 600.000 Mitglieder) besteht seit 1975 ein Partnerschaftsvertrag (der einzige dieser Art für beide Organisationen). Zehn der 13 DGB-Bezirke haben sich partnerschaftlich mit Histadrut-Bezirken verbunden. Der DGB begleitet den Friedensprozess mit verschiedenen Gewerkschaftsprojekten, durch Besucheraustausch und gemeinsame Seminare.

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: VN, CCC (Customs Coorporation Council), FAO (VN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation), WTO, IAEO, IBRD (Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung), ICAO (Internationale Zivilluftfahrt-Organisation), IDA (Internationale Entwicklungsorganisation), IFC (Internationale Finanz-Corporation), ILO (Internationale Arbeitsorganisation), IWF, IMO (Internationale Seeschifffahrt-Organisation), ITU (Internationale Fernmeldeunion), UNESCO, UPU, WHO, ECE (UN-Wirtschaftskommission für Europa), UNDCP (Internationales Drogenkontrollprogramm der UN), UNICEF, WMO (Weltorganisation für Meteorologie), Interpol, ECOSOC-ESCWA (Wirtschafts- und Sozialrat der VN/ Wirtschafts- und Sozialkommission für Westasien), HABITAT (VN-Programm für menschliches Siedlungswesen), IOM, ISO (International Standards Organization), UNCTAD (Handels- und Entwicklungskonferenz der VN), UNHCR (Hoher Kommissar der VN für Flüchtlinge), UNIDO (VN-Organisation für industrielle Entwicklung), WIPO (Weltorganisaiton für geistiges Eigentum), UNV, UNITAR (VN-Ausbildungs- und Forschungsinstitut), UPOV (Internationales Übereinkommen zum Schutz von Pflanzenzüchtungen), ESCAP (Wirtschafts- und Sopzialkommission für Asien und den Pazifik), ECA (Wirtschaftskommission für Afrika), ECLA (Europäisches Klassifikationssystem)

Medien: TV: Erster Kanal (Arutz Rishon, staatlich); zwei private Sender mit Vollprogrammen: Kanal 2 (Arutz Shtaim, seit 1993) und Kanal 10 (Arutz Esser, seit 2002); zahlreiche Lokal- und Spartensender im Kabelnetz und via Satellit.
Rundfunk: Acht Programme des staatlichen Rundfunks Kol Israel (Stimme Israels), Militärsender Galej Zahal (Vollprogramm), viele kommerzielle Rundfunkstationen und auch Piratensender
Tageszeitungen in hebräischer Sprache: Yedioth Ahronot, Ma´ariv, Ha´aretz, Globes (spezialisiert auf Wirtschaftsthemen) u.a.; Tageszeitungen in englischer Sprache: Jerusalem Post, Ha’aretz; drei Tageszeitungen in russischer Sprache: Vesti, Vremia, Nowosti-Nedeli
Internet: hebräische und englische Webportale der großen Zeitungen.

Bruttoinlandsprodukt: 135,8 Milliarden Euro (2008)

Hinweis

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.